Motovun über Oprtalj nach Groznjan

Von Porec aus nach dem Frühstück erst einmal ins Landesinnere in Richtung Pazin fahren. Nach den beiden Autobahnauffahrten kommt die alte Landstraße L231 und diese in nördlicher Richtung auffahren.

 

Die L231 ist die alte Landstraße auf der noch vor einigen Jahren die Urlauber in Richtung Süden gefahren sind. Wir kennen viele die noch zu Titos Zeiten mit ihrem Wohnanhänger bis an die südlichste Spitze in den Ort Medulin gefahren sind. Damals gab es noch keine Tunnels in Österreich oder Slowenien - hier wurden noch die alten Pässe über die Alpen genommen, was damals schon eine Strapaze war, und das längste Stück im Süden lag dann noch vor ihnen und dies ging nur über die alten Landstraßen durch die Berge. Wir können uns dies heute kaum noch vorstellen. Aus dieser Zeit stammen noch die vielen Restaurants, die jetzt auf dieser alten Route verlassen an der Straße liegen.

 

 

Auf der Landstraße liegt auf der rechten Seite der Ort Sv. Ivan. Wenn Sie Lust auf einen kleinen Abstecher haben, der kaum Zeit kostet, dann hier kurz den Hügel hinauf fahren. Oben angekommen ist eine kleine Kirche und ein historischer alter Gutshof der bestimmt auch noch auf einen neuen Besitzer wartet. Der Blick von dem Platz vor der Kirche in Richtung Meer ist traumhaft.

 

Weiter geht es auf der Landstraße bis zur Abzweigung die nach Motovun führt, diesen Ortsnamen an den Kreuzungen immer folgen. Auf dem letzten Hügel ist ein geschotterter Parkplatz mit einer Aussichtsplattform, an der wir immer halten um an dieser Stelle ein schönes Foto von Motovun in der wunderbaren Landschaft zu machen.

 

 

Sie können entscheiden ob Sie Motovun besuchen möchten. An manchen Tagen ist hier sehr viel los und dann sind auch die Parkplätze, die oben direkt beim Ort liegen, schon belegt und die Parkanweiser vor der Schranke bitten die Besucher die Parkplätze unterhalb des Ortes zu nutzen.

 

Motovun hat einen wunderschönen Blick in das Tal von dem Fluss Mirna, der sich auf alle Fälle lohnt, die Gassen und Plätze sind jedoch nicht so vielfällig und schön wie in dem Ort Groznjan. Die Restaurants haben einen wundervollen Blick, wir fahren jedoch lieber weiter um in die Konoba von Sandro in Oprtalj einzukehren. 

 

 

Nach Motovun geht es runter in das Tal der Mirna und in den Ort Livade, der für seinen Trüffel sehr bekannt ist. Der Landstraße hinauf wieder auf die Hügel in Richtung Oprtalj folgen und am höchsten Punkt anhalten um den Blick auf Motovun und die umgebenden Hügel in Richtung Süden zu erhalten. Sie werden den Ort Oprtalj an dieser Stelle auch schon mit seiner Zypressenallee in der Ferne sehen.

 

Hier eine kurze Rast einzulegen lohnt sich. Sie finden viele Bilder auch in der separaten Rubrik "Schöne Orte in Hinterland".

 

 

Die Landstraße schlängelt sich dann auf der Höhenebende durch viele kleine Ortschaften die direkt an der Straße liegen, oft muss man überlegen wo es jetzt weiter geht. Sie erreichen Groznjan auf der besseren Route von der rückwärtigen Seite, wo auch die Parkplätze zu finden sind.

 

Es gibt auch einen Weg der von dem Tal der Mira nach oben führt, dieser ist jedoch nicht asphaltiert und im Sommer sind dann die Autos von dem Staub ganz weiß.

 

Der Ort Groznjan besteht aus so vielen wundervollen Fotomotiven, ich kenne kaum jemanden der hier ohne Objektiv vor dem Auge durch diesen Ort wandelt. Hier ist sogar eine Toilette wert für ein schönes Bild aufgenommen zu werden. Viele Galerien, Handwerksgeschäfte mit wunderschönen Ideen von Künstlern, die zum Teil in diesem Ort leben, sind hier zu finden.

 

 

 

 

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